Weisheitszahnentfernung (Osteotomie)
Unter einer Osteotomie versteht man ein operatives Durchtrennen von Knochen oder die Ausschneidung eines Knochenstücks. Dies ist erforderlich um beispielsweise im Knochen liegende Zähne oder Zahnreste, wie z.B. Wurzeln, zu entfernen.
Die Entfernung der im Verlauf des Lebens häufig zu Komplikationen führenden Weisheitszähne ist oftmals eine Osteotomie. Nur selten haben diese Zähne ausreichend Platz, um sich regulär in die Zahnreihe als letzter Zahn einreihen zu können.
Mit einer lokalen Anästhesie in Form einer Spritze wird das zu operierende Gebiet betäubt. Unter Abklappung des Zahnfleischs wird der Kieferknochen freigelegt. Mittels rotierender Instrumente trägt der Chirurg unter Wasserkühlung so viel Knochensubstanz ab um die dortigen Zähne oder Zahnreste (Wurzeln) entfernen zu können. Anschließend wird der Operationsbereich durch Nähte verschlossen, die nach ca. sieben Tagen entfernt werden. In den nächsten Monaten "durchbaut" und regeneriert sich der entstandene Knochendefekt.
Sollen mehrere Weisheitszähne oder gar noch weitere vorhandene Zahnanlagen gleichzeitig entfernt werden, ist vom Arzt der Umfang der Operation abzuschätzen. Gegebenenfalls werden mehrere Termine mit entsprechendem zeitlichen Abstand geraten.
Wenn entsprechende Gründe vorliegen (z.B. extreme Angst, geistige oder körperliche Behinderungen, schwierige Situationen) ist auch eine Operation in Vollnarkose möglich.
Bitte beachten Sie, dass Sie auch nach kleineren chirurgischen Eingriffen ein oder mehrere Tage arbeitsunfähig sein können.